Freihandel für wen? Wie Menschen aus dem globalen Süden auf europäische Handelsabkommen blicken
Warum Expert*innen aus dem globalen Süden kritisch auf den Freihandel blicken
Die EU hat Handelsabkommen mit fast 80 Ländern abgeschlossen. Wenn die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen darüber spricht, klingen diese Abkommen nach einer absoluten Win-Win-Situation. Denn ihrer Ansicht nach profitieren beide Seite gleichermaßen von niedrigeren Zöllen, besserem Marktzugang für Unternehmen, Jobs und geringeren Verbraucher*innenpreise.
Aber stimmt das? Wir haben nachgefragt, bei Expert*innen aus afrikanischen, lateinamerikanischen und asiatischen Ländern. Mit Bettina Müller, Referentin für Handelspolitik bei PowerShift, schaut Journalistin Nora Noll auf die Perspektiven aus dem globalen Süden – und wie sie sich eine gerechte Handelspolitik vorstellen.